Alte Hunde richtig füttern | Was du bei der Fütterung alter Hunde beachten solltest

18.2.2020
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Ernährung

Wie wir Menschen werden auch unsere Hunde aufgrund guter Haltung und hervorragender medizinischer Versorgung immer älter. Wann dein Hund zu den Senioren gehört, ist wie der Futterbedarf nicht pauschal festzumachen und von Hund zu Hund verschieden. Es gibt allerdings physische und charakterliche Veränderungen, an denen du das Älterwerden deines Hundes festmachen kannst:

Sein Fell wird grauer und seine Sinne, wie Hör- und Sehkraft, nehmen ab. Im Allgemeinen werden ältere Hunde ruhiger und haben weniger Drang sich viel zu bewegen. Dein Hund kann anhänglicher werden oder sich aber auch zurückziehen. Es kann auch zur Demenz-Erkrankung kommen.

Auswirkungen

Durch das Schwinden der körperlichen Kräfte, abgenutzte Zähne und etwaigen Zahnverlust senkt sich häufig der Appetit der Hunde. Durch den Abbau von Gelenkknorpeln kommt es nicht selten zu einem eingeschränkten Bewegungsdrang, sowie Schmerzen bei Bewegung. Die mangelnde Bewegung ist häufig die Ursache für eine Gewichtszunahme, die die Lebenserwartung verkürzt.

Auch für Verdauung und Stoffwechsel stehen Veränderungen an. Im Alter kommt es zur Rückbildung der Magenschleimhäute, die Verdauung wird empfindlicher und die Verwertung des Futters schlechter. Die Darmmotorik leidet unter der Erschlaffung der Darmmuskulatur.

Das passende Futter

Ein gutes Seniorenfutter für deinen Hund sollte vor allem einen hohen Anteil an hochwertigem Fleisch beinhalten, um den Muskelerhalt zu fördern. Als Kohlenhydratlieferant empfiehlt sich eine leicht verdauliche Quelle, wie zum Beispiel Reis.

Die Verdauung deines Hundes kannst du mit hochwertigen Ballaststoffen unterstützen. L-Cartin fördert die Fettverbrennung und beugt Übergewicht vor.

Das Futter sollte ebenfalls reich an Vitaminen sein, da die Resorptions- und Speicherfähigkeit für Vitamine abnimmt. Gerade Vitamin C und E verfügen über wichtige Antioxidantien, die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Der Mineralstoffanteil sollte möglichst gering sein, um Wassereinlagerungen zu reduzieren.

Die Nierenfunktion nimmt häufig ab, so dass die Ausscheidung von Phosphaten vermindert wird. In diesem Fall kann es zu Verkalkungen der Arterien kommen. Des Weiteren kommt es bei einer zu hohen Phosphatkonzentration zu Auslagerung von Calcium aus dem Skelett und die Knochen werden brüchiger.

Altersextreme

Die meisten Hunde nehmen im Alter entweder stark zu oder ab. Die Ursache sind meist die körperlichen Veränderungen. Hunde, die sich wegen ihrer Schmerzen weniger bewegen und unter einem schwächeren Stoffwechsel leiden, nehmen häufig zu. Übergewicht kann gerade im Alter schwere gesundheitliche Folgen, wie z.B. Diabetes oder Herzerkrankungen haben.

Die Lebenserwartung nimmt ab.

Hunde, die im Alter unter Zahnproblemen und verschlechterter Resorption, also verschlechterter Stoffaufnahme, leiden, nehmen häufig stark an Gewicht ab.

Ein angepasstes und bedarfsgerechtes Hundefutter ist also enorm wichtig, um deinem Hund so lange wie möglich ein vitales Leben zu ermöglichen. Wie immer gilt, dass es keinen universellen Plan gibt. Dein Hund ist einzigartig und du kennst ihn am besten!

Beobachte am besten sein Verhalten und mögliche Veränderungen. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt helfen Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Wenn du rechtzeitig beginnst deinen Hund altersgerecht zu ernähren, kannst du ihm noch viele beschwerdefreie Jahre ermöglichen. Besonders durch Übergewicht kann dein Liebling im Alter große Probleme bekommen, also stelle das Futter rechtzeitig auf Seniorenfutter um.

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