Bei einer Magendrehung zählt jede Sekunde!

14.11.2019
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Gesundheit

Eine unerkannte Magendrehung kann innerhalb von wenigen Stunden zum Tod von eurem Hund führen. Für euch als Hundeeltern ist es besonders wichtig, die Symptome einer Magendrehung zu erkennen. Besonders gefährdet sind größere Hunde. Ihre Größe erhöht das Risiko, darüber hinaus sind Hunde mit einem tief liegenden Brustkorb auch gefährdeter. Dennoch ist kein Hund sicher davor, wobei eine Magendrehung bei kleinen Rassen äußerst selten auftritt.

Risikogruppen:

• Dogge
• Dobermann
• Irish Wolfhound
• Rottweiler
• Schäferhund
• Bernhardiner
• Greyhound

Symptome:

• aufgeblähter und harter Bauch
• sehr unruhiges Verhalten
• Atemnot
• Würgereiz
• sehr stark erhöhter Puls
• Katzenbuckel oder Gebetsstellung
• Speichelausfluss
• Schockzustand

Bei einer Magendrehung wird der Eingang zur Speiseröhre und der Ausgang zum Darm immer mehr abgeschnürt. Dadurch können entstehende Gase nicht mehr ausweichen und die Sauerstoffversorgung wird eingeschränkt. Das hat wiederum zur Folge, dass der Kreislauf vom Hund versagen kann. In der Regel liegt der Magen eines Hundes, locker und flexibel zwischen Speiseröhre und Zwölffingerdarm. Er ist mit Bändern fixiert, damit er sich ausdehnen kann.

Auslöser und Prävention

 

Einen bestätigten, universellen Grund für das Auftreten einer Magendrehung gibt es nicht. Mediziner gehen, wie bei der HD, von einer multifaktoriellen Entstehung aus.

Um die Gefahr abzuschwächen, empfiehlt es sich nicht allzu große Mengen zu verfüttern. Lieber 2-3 kleinerePortionen täglich als eine sehr große Mahlzeit, denn so wird die Dehnung des Magens verringert.

Auch Ruhepausen nach dem Fressen können das Risiko mindern.

 

Gibt es besonders anfällige Hunde?

 

Generell gilt, je größer der Hund, desto größer das Risiko. Besonders gefährdet sind große Hunde mit tiefliegendem Brustkorb. Bei Doggen liegt die Wahrscheinlichkeit auf eine Magendrehung bei 40%. Auch Dobermänner, Rottweiler, Schäferhunde, Bernhardiner, Grauhunde sowie der irische Wolfshund sind häufig betroffen.

 

Erste Hilfe

 

Wenn du bei deinem (großen) Hund Symptome wahrnimmst, die auf eine Magendrehung hinweisen, solltest du keine Sekunde zögern und direkt einen Tierarzt aufsuchen. Rufe ihn unbedingt vorher an: Dadurch erfährst du erstens frühzeitig, ob dein Tierarzt überhaupt geöffnet hat und zweitens kann der Tierarzt direkt alles für eine mögliche Operation vorbereiten, während du auf dem Weg zu ihm bist. Zeit, die du ohne Anruf, imWartezimmer verschwenden würdest. Magendrehungen sind tödlich und müssen schnellstmöglich behandelt werden.

Wird dein Verdacht durch Röntgenaufnahmen tierärztlich bestätigt, wird sofort mit einer Operation begonnen. Zuerst erhält dein Hund Infusionen. Anschließend wird häufig eindünner Schlauch durch das Hundemaul in den Magen geführt, um Luft zu entnehmen.Eine weitere Methode, Gase zu entlassen, ist eine Kanüle durch die Bauchdecke zustechen. Dreht sich der Magen anschließend nicht selbstständig in die Ursprungsposition zurück, muss die Bauchdecke geöffnet werden. Abgestorbene Magenteile werden vernäht, der Magen wird gespült und anschließend an derBauchwand befestigt, um eine erneute Drehung zu verhindern.

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