Clickertraining mit Hunden

28.4.2020
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Aktivitäten

Clickertraining


Wichtig für ein erfolgreiches Training oder eine erfolgreiche Übung ist vor allem eins: das richtige Timing. Damit dein Hund die Zusammenhänge richtig verknüpft, bleiben dir zwei Sekunden, um die gewünschte Reaktion zu belohnen. Gerade in den Anfängen des Tricktrainings wird das gewünschte Verhalten zuerst nur für ein paar Bruchteile von Sekunden gezeigt. Mit Hilfe eines Clickers kannst du deinem Hund eine positive Bestätigung geben. Er verbindet das Knackgeräusch mit einem Lob und einem folgendem Leckerlie.


Vorbereitung


Konditionierung


Damit dein Hund das Clickern auch mit Lob und Leckerlies verbindet, musst du ihn vor dem eigentlichen Training konditionieren. Dazu brauchst du nur deinen Hund, einen Clicker und ausreichend Futter. Nach jedem Click bekommt dein Hund sofort einen Brocken Hundefutter bis er das Geräusch mit dem Futter in Verbindung bringt.


Am besten wählst du ein Futter, dass deinem Hund besonders gut schmeckt, denn so wird er mehr Motivation zeigen. Bei Trainingseinheiten mit viel Futter solltest du unbedingt auf das Gewicht deines Hundes achten und die Menge von der täglichen Ration abziehen, um Übergewicht zu vermeiden.


Um deinen Erfolg zu testen, clickst du während dein Hund gerade mit etwas anderem beschäftigt ist- Lässt er davon ab, kommt zu dir und erwartet Futter, war die Konditionierung erfolgreich. Ignoriert er das Geräusch, müsst ihr weiter trainieren.


Du solltest vor dem Clickertraining üben im richtigen Moment zu clickern. Unpassende Signale sorgen bei deinem Hund zu Verwirrung und Frust.


Das Training


Achte bei den Einheiten darauf, deinen Hund nicht zu überfordern. Wenn er sich bereits die Lefzen leckt oder gähnt, solltest du unbedingt aufhören. Am besten beginnst du das Training mit mehreren kleinen Einheiten und langen Ruhepausen, so behaltet ihr beide Spaß an der Sache. Eine Trainingseinheit sollte immer positiv enden.


Nutze den Clicker wirklich nur für das Training und nicht zum Herrufen deines Hundes, das sorgt bei ihm für Verwirrung.


Besonders große Erfolge kannst du mit mehreren Futterbrocken belohnen.


Wenn du deinem Hund ein neues Kommando beibringen willst, hast du zwei Möglichkeiten.

Du kannst sein Verhalten „einfangen“. Hier clickst du, wenn er ein gewünschtes Verhalten zeigt, sich z.B. streckt und gibst ein Kommando wie „verbeugen“. Nach einigen Wiederholungen wird dein Hund sein Verhalten auf dein Kommando hin ausführen.


Beim „freien Formen“ wartest du nicht auf ein Verhalten deines Hundes, sondern führst ihn mit Futter in die gewünschte Position und bestätigst diese. Hier solltest du ein Kommando erst einführen, wenn dein Hund den Trick bereits beherrscht.


Generell solltest du dir vor dem Tricktraining darüber Gedanken machen, welche Tricks du üben willst und ob diese für deinen Hund und euren Alltag geeignet sind.


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