Das Cauda-equina-Kompressionssyndrom beim Hund

10.4.2020
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Gesundheit

Das Cauda-equina-Kompressionssyndrom beim Hund

Beim Cauda-equina-Kompressionssyndrom handelt es sich um eine verschleißbedingte, neurologische Erkrankung der Wirbelsäule. Folgen des Syndroms sind starke Schmerzen bis hin zu Lähmungen. Es wird auch als degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS) bezeichnet.

Cauda-equina

Kommt aus dem lateinischen und bedeutet Pferdeschweif, der Begriff bezeichnet lange, austretende Nervenwurzeln am Lendenwirbel und Kreuzbein. Diese Nerven sind mit dem hinteren Teil des Hundes verbunden und versorgen Hinterläufe und Rute. Sie sind zuständig für die Schwanzmuskulatur sowie den Kot- und Harnabsatz. Schließmuskel, Darm und Blase sind ebenfalls mit der Cauda-equina verbunden.

Das Cauda-equina-Syndrom

Bei dem Kompressionssyndrom handelt es sich um Schädigungen des Rückenmarks (Schwellung, Quetschung, Entzündung). Sie entstehen durch die sehr bewegliche Verbindung von Lendenwirbel und Kreuzbein. Durch die Kompression des Rückenmarks kommt es bei betroffenen Hunden zu neurologischen Ausfällen.

Am häufigsten leiden alte, mittelgroße Hunde, wie, Pudel, Riesenschnauzer, Huskys, Dobermänner oder Boyer unter der Erkrankung.

Ursachen und Symptome

Das Cauda-equina-Syndrom entsteht durch verschleißbedingte Veränderungen der Lenden-und Kreuzwirbel innerhalb der Wirbelsäule.

Ursachen für diesen Verschleiß können altersbedingte Abnutzung, Bandscheibenprobleme oder genetische Faktoren sein. Auch starke Belastungen (Springen, Treppensteigen, etc.) und Vorerkrankungen können die Erkrankung begünstigen.

Symptome dieser Krankheit machen sich nur sehr leicht und langsam bemerkbar und werden oft als Alterserscheinungen eingestuft. In der Regel beginnen diese ab dem 6: Lebensjahr.

Wenn dein Hund betroffen ist, hat er Schmerzen bei allen Bewegungen, die den Lenden- und Kreuzwirbel beanspruchen. Dazu gehört das Aufstehen, Treppensteigen oder Sprünge über Hindernisse. Durch das lahmende Laufen werden die Krallen ungleich abgenutzt.

Im fortgeschrittenen Stadium leidet dein Hund unter Empfindungsstörungen, er kann seine Rute nicht mehr viel bewegen und hat keine Kontrolle über Kot- und Harnabgabe. Ab diesem Stadium ist eine Heilung ausgeschlossen.

Behandlung

Je nach Schweregrad sollte auch die Behandlung angepasst werden. Zu Beginn wird meistens eine symptomatische und entzündungshemmende Therapie durchgeführt. Wichtig für den Erfolg ist viel Ruhe und wenig Bewegung.

In Härtefällen bietet eine Operation die besten Heilungsmöglichkeiten. Aber auch Goldakkupunkturen und Physiotherapien können helfen. Sie unterstützen den Muskelaufbau und lindern die Schmerzen. Mit einer guten Muskulatur kann dein Hund seine Hinterhand besser tragen.

Übergewicht sollte auf alle Fälle vermieden oder abgebaut werden, spezielle und bedarfsgerechte Futtermittel helfen dabei.

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