Die richtige Ernährung für kranke Hunde

11.3.2020
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Ernährung

Verschleißerscheinungen, Infekte, Unverträglichkeiten oder andere Krankheitsbilder? Die richtige Ernährung kann die Symptome mildern und die Genesung deines Hundes fördern.

Durchfall

Zu Durchfall kommt es, wenn es dem Darm nicht mehr gelingt, der Nahrung Wasser zu entziehen. Auslöser für diese Reaktion gibt es viele. Unter anderem kann die Krankheit durch Infekte, Parasiten oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstehen.

Bevor die Fütterung angepasst wird, solltest du die Ursache tierärztlich abklären lassen, um dieser dann mit dem richtigen Futter entgegen zu wirken.

Bei akutem Durchfall handelt es sich meist um einen Infekt. Hier kann es bereits helfen deinem Hund nach einem Fastentag, Reis mit gegartem Huhn oder Hüttenkäse zu füttern.

Kohletabletten können die Symptome ebenfalls mildern.

Wiederkehrender Durchfall könnte eine Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit bedeuten. Du kannst einen Bluttest machen lassen, ein genaues Ergebnis kann jedoch nur durch eine Ausschlussdiät erzielt werden.

Verstopfung

Verstopfungen entstehen häufig durch eine übermäßige Knochenfütterung, da diese den Kot verhärten. Weitere Auslöser sind Bewegungs- oder Wassermangel sowie Fell, was bei der Pflege verschluckt wurde.

Du kannst deinem Hund in diesem Fall etwas Milch oder Flohsamenschalen geben, die Mittel haben eine abführende Wirkung. Bei Hunden, die häufiger unter Verstopfungen leiden, empfiehlt sich ein ballaststoffreiches Hundefutter. Handelt es sich um anhaltende Verstopfung ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich.

Harnsteine

Neben genetischen Veranlagungen, sind auch erhöhte ph-Werte im Urin, Blasenentzündungen oder eine Überversorgung an Mineralstoffen Ursachen für Harnsteine.

Struvit- und Urat-Steine sind die häufigsten Harnsteinbildungen. Diese bestehen aus Salzen der Harnsäure, einem Abfallprodukt des DNA-Bausteins Purin.

Der tierische Proteinanteil in einem Hundefutter hat einen hohen Purin-Anteil. Wenn dein Hund das Purin aus genetischen Gründen schlecht abbauen kann, greife am besten zu einem Futter mit einem geringeren Proteinanteil.

Leishmaniose

Hierbei handelt es sich um eine parasitäre Erkrankung, die sowohl Hunde als auch Herrchen/Frauchen treffen kann. Häufig tritt diese in den Tropen und im Mittelmeerraum auf. Leishmaniose wird über den Stich von Sandmücken übertragen und kann sich in Form von offenen Wunden oder Ausfransen der Ohren bis hin zu inneren Organschäden bemerkbar machen.

Bei einer Erkrankung deines Hundes solltest du futtertechnisch proteinarm vorgehen und das Immunsystem unterstützen.

Arthrose

Der übermäßige Verschleiß der Gelenke kann durch Gelenkerkrankungen, aber auch durch reine Abnutzung der Knorpel entstehen. Die Zubildung von Knochenstrukturen und eingelagertes Bindegewebe bedeuten für deinen Hund starke Schmerzen und eine verminderte Beweglichkeit.

Neben Physiotherapie und medizinischen Maßnahmen, solltest du Acht auf das Gewicht deines Hundes legen. Arthrose-Hunde sollten auf keinen Fall Übergewicht haben. Greife bei der Futterwahl am besten zu einem „Light“-Produkt.

Die häufig getätigte Annahme, Getreide würde Arthrose begünstigen, ist übrigens nicht bestätigt!

Wenn dich das Thema Arthrose interessiert, lies gern auch unseren Artikel dazu!

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