Durchfall beim Hund

15.4.2020
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Gesundheit

Durchfall macht sich durch breiigen oder flüssigen Kot bemerkbar und ist keine Krankheit, sondern das Symptom einer Krankheit oder eines anderen Problems. Bei Durchfall bietet es sich an die Anzahl der täglichen Spaziergänge zu erhöhen oder die Tür in den Garten offen zu lassen, damit der Hund stubenrein bleibt.

Beschränkt ich das Symptom nicht nur auf 1-2 Tage oder kehrt regelmäßig und in kurzen Abständen wieder, sollten die Ursachen tierärztlich abgeklärt werden.

Ursachen

Bei einmaligem Auftreten, muss nicht zwingend ein Tierarzt aufgesucht werden, denn es können ganz einfache Gründe vorliegen, wie:

  • Hat der Hund auf einer Gassirunde oder im Garten Aas, Abfall, einen alten Kauknochen oder Kot gefressen?
  • Hat er sich vom Küchentisch bedient bzw. etwas für ihn Unverträgliches, wie Schokolade, Nüsse oder Weintreiben verzehrt?
  • Konnte der Hund es nicht erwarten und du hast ihm eine besonders große oder noch kalte Portion aus dem Kühlschrank serviert?
  • Lag das (Nass-)Futter bereits mehrere Stunden im Napf und könnte schon leicht verdorben gewesen sein?
  • Hast du Trockenfutter aufgeweicht und es wurde nicht gleich gefressen? Dann könnte es zu gären begonnen haben.
  • Hast du einen abrupten Futterwechsel vorgenommen?
  • Könnte er mit Putzmittel, Chemikalien oder Düngemittel in Kontakt gekommen sein?

Kommt es jedoch zu wiederkehrendem oder anhaltendem Durchfall, kann dieser schwerwiegendere Ursachen haben. Gerade sensiblen Hunden kann großer Stress oder tiefe Trauer auf den Magen schlagen. Ein weiterer Auslöser sind Würmer und Parasiten sowie Viren und Bakterien.

Bei chronischem Durchfall kann es sich auch um Magen-Darm-Entzündungen, Organerkrankung und Autoimmunstörungen handeln.

Auch Futtermittelallergien können sich durch Durchfall äußern, hier gibt eine Ausschlussdiät Klarheit (Artikel Allergie).

Tierarzt oder nicht?

Bei welchem Durchfallvorfall du den Tierarzt besuchen solltest, ist pauschal nicht zu sagen; du kennst deinen Hund am besten und weißt, wann ihm etwas fehlt. Kommt es neben dem Durchfall noch zu:

  • Blut im Kot
  • starken Bauchschmerzen
  • starker Teilnahmslosigkeit oder Unruhe
  • Erbrechen
  • Ablehen von frischem Wasser
  • über 40 Grad Fieber

solltest du dich schnellstens auf den Weg zum Tierarzt machen. Wenn möglich bring eine Kotprobe mit.

Ist der Allgemeinzustand deines Hundes unverändert und kein Tierarztbesuch notwendig, kann eine Null-Diät helfen. Lass deinen Hund 24 Stunden fasten, auch ohne Snacks, aber mit genügend Wasser. Für die folgenden Tage empfiehlt sich ein Futter, das den Verdauungstrakt entlastet.


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