Spondylose beim Hund

17.4.2020
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Gesundheit

Spondylose bezeichnet eine degenerative Veränderung der Wirbelkörper und Zwischenwirbelscheiben. Bei den Veränderungen kommt es zu knochenartigen Zubildungen an der Unterseite des Wirbelkörpers, während gleichzeitig die elastischen Anteile abgebaut werden.

Die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist Stütz- und Trägergerüst des Bewegungsapparates, sie schützt das Rückenmark und verteilt gleichmäßigen Druck auf die einzelnen Wirbel.

Außerdem hat sie die Funktion als Halte- und Aufhängegerüst für die inneren Organe.


Die Wirbelsäule besteht aus:

  • Hals- und Brustwirbel
  • Lendenwirbel
  • Kreuzbein
  • Schwanzwirbeln

Alle Wirbel sind optisch an ihre Funktion angepasst.

Bei gesunden Hunden findet bei Bewegung ein S-förmiges Schwingen der Wirbelsäule von der Schulter bis zur Hüfte statt. Die Bewegung verläuft von vorne nach hinten.

Ohne das richtige Schwingen wird der Hund in seiner Bewegung eingeschränkt.

So macht sich Spondylose bemerkbar

Bei diesem Krankheitsbild gibt es keine einheitlichen Beschwerden, es wird häufig als Zufallsfund diagnostiziert.

Im Anfangsstadium, der Brückenbildung, kommt es zu sehr starken Schmerzen bei den betroffenen Hunden, da es durch die beginnende Verknöcherung, sporn- oder brückenartigen Zubildungen zu Reizung der Knochenhaut kommt.

Wenn sich dein Hund in dieser Spondylose-Phase befindet, hat er häufig Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Treppensteigen. Durch die Schmerzen krümmt er den Rücken und vermeidet es zu springen.

Ist die Verknöcherung abgeschlossen, gehen die Schmerzen zurück und die Knochenreizung nimmt ab.  Die gebildeten Verknöcherungen können bis zu den Nervenabgängen gehen.

Ursachen:

  • genetische Disposition
  • Zucht von unnatürlichen Körperformen
  • Umwelteinflüsse
  • Traumata
  • Zu starke Belastung über einen längeren Zeitraum, z. B. durch Sport oder Übergewicht

Spondylose kann bei allen Hunderassen auftreten, doch besonders häufig sind Boxer betroffen.

Behandlung:

Mit den richtigen Maßnahmen sowie gezielten Therapien kannst du deinem Hund, wenn er sich nicht gerade in einer sehr akuten Phase befindet, einen großen Teil der Schmerzen nehmen und sein Leben noch lange erträglich gestalten.

Was du meiden solltest, sind steile Treppen und große Sprünge, wie z. B. in Autos. Hier können spezielle Hunderampen helfen. In sehr starken Phasen können Massagen, Wärme und Magnetfeldtherapien helfen die Schmerzen zu lindern und die Muskulatur zu entkrampfen.

Auch ein Blick aufs Futter kann helfen. Spondylose erkrankte Hunde sollten nicht zu viel Gewicht mit sich tragen. Es gibt viele Hundefuttersorten, die deinen Hund bedarfsgerecht versorgen und zu seinem Idealgewicht beitragen.

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