Verreisen mit Hund

22.4.2020
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Aktivitäten

Der Urlaub gehört zu der schönsten Zeit im Jahr. Damit auch dein Hund eine tolle Zeit mit dir verbringen kann gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Vorbereitung

Nehme dir vor Urlaubsantritt genug Zeit, um alle wichtigen Vorkehrungen zu treffen.

Dazu gehören:

Impfungen

Beim Tierarzt erfährst du, welche Impfungen für dein Reiseziel notwendig sind.

Heimtierausweis

Für die meisten EU-Staaten reicht der europäische Heimtierausweis zur Einreise aus.

Für manche Länder brauchst du spezielle Zusatznachweise, auch hier kann der Tierarzt weiterhelfen.

Gesundheit

Eine Reise sollten nur gesunde Hunde antreten, überprüfe den Gesundheitszustand deines Hundes. Geht es ihm gut? Ist er wurm- und flohfrei?

Gesundheitszeugnis

Bestimmte Länder dürfen Hunde nur mit Gesundheitszeugnis betreten. Informiere dich früh genug, welche Anforderung das Reiseziel an deinen Hund stellt.

Ausweis

Wichtig ist, dass du deinen Hund zu jeder Zeit durch Mikrochip, Hundemarke oder Tätowierung ausweisen kannst.

Reisekrankheit

Manchen Hunden wird bei langen Fahrten schlecht. Tierärzte haben Möglichkeiten zu Abhilfe.

Transport

Um deinen Hund sicher zu transportieren, solltest du ihn schon vor Abfahrt an eine geeignete Transportbox gewöhnen. Bedenke auch die mögliche Hitze im Auto, auch wenn du auf den Vordersitzen mit Klimaanlage wenig davon mitbekommst. Dein Hund sollte regelmäßig die Möglichkeit bekommen etwas zu trinken.

Fütterung

Nimm unbedingt genug von dem Futter mit, was dein Hund auch im Alltag bekommt. Eine plötzliche Futterumstellung kann gesundheitliche Probleme mit sich führen.

Etw. 2 Stunden vor der Fahrt solltest du nichts mehr füttern, sonst kommt es durch die Aufregung häufig zu Magenproblemen. Bei langen Fahrten empfiehlt es sich längere Pausen einzulegen, um in Ruhe zu füttern.

Reiseapotheke

  • Medikamente, die dein Arzt verordnet
  • Elektrolyte (Pulver oder Tabletten gegen häufig auftretenden Durchfall)
  • Fieberthermometer
  • Pinzette (um z. B. Fremdkörper entfernen zu können)
  • Einmalspritzen 10-20 ml (um Wunden oder Augen spülen zu können)
  • Augensalbe
  • Wundsalbe/Wundspray (am besten antibiotikahaltig, um Infektionen zu vermeiden)
  • Zeckenhaken
  • Antihistamine (Tabletten oder Injektion bei Allergien)
  • Wundverband (Haftbinden, Watte, Heftpflaster, Mullbinden, Mulltupfer etc.)
  • "Hundeschuhe" zum Schutz, falls dein Hund sich etwas in die Pfote getreten hat

Die passende Unterkunft

Informiere dich unbedingt genau über deine Unterkunft, verlasse dich nicht nur auf die Angaben des Anbieters, sondern recherchiere auf eigene Faust.

Häufig sind Unterkünfte, in denen Hunde erlaubt sind, hygienisch in einem nicht so einwandfreien Zustand. Lasse dir am besten vorab viele Bilder zeigen und vergleiche die Rezessionen.

Wenn du mit mehreren Hunden verreist, solltest du das vorher ausdrücklich angeben. Bei sehr großen Hunden sollte der Garten, falls vorhanden, eine entsprechende Umzäunung haben. Häufig muss eine Hundepauschale gezahlt werden.

Fliegen mit Hunden

Aus rechtlicher Sicht gilt der Hund als Fracht bzw. Gepäck.

Während kleine Hunde (5-7kg) häufig mit in den Passagierraum dürfen, müssen größere und schwereres Hunde als Gepäck aufgegeben werden und den Flug in der Ladefläche verbringen.

Informiere dich rechtzeitig bei speziellen Transportfirmen über den Ablauf und die zu treffenden Vorkehrungen, dann steht einem reibungslosen Abflug nichts imW. Der Flug an sich bereitet den meisten Hunden wenig Angst. Hunde, die jedoch nie alleine sind, können sehr unter der Trennung leiden.

Am besten besorgst du dir die Transportbox schon einige Wochen vor Abflug und gewöhnst deinen Hund an die Situation. Der Hund sollte die Box nicht als Strafe, sondern eher als Rückzugsort empfinden. Einfacher ist es ihn vorher genügend auszupowern, dass er in der Box gemütlich schlafen kann.

Urlaubsziel Strand

Die meisten Hunde lieben das Meer und den Strand. Damit ihr euren Urlaub genießen könnt, solltest du einen eher abgelegen Ort wählen, der auch spezielle Hundestrände in petto hat.

Im Zeitraum von März bis September sind die meisten Strände für Hunde gesperrt. Zwischen Oktober und Februar sind fast alle Strände für lange Spaziergänge mit dem Hund offen.

Bereite dich darauf vor, auf andere Hunde zu treffen. In diesen Fällen solltest du, falls von dir oder den anderen Besitzern gewünscht, deinen Hund bei dir oder an der Leine haben.

Bei jedem Ausflug sollten Hundetüten dabei sein, um den Strand auch wieder sauber zu verlassen. Spielzeuge sollten eine auffällige Farbe haben, ansonsten gehen sie in Sand und Dünen schnell verloren.

Urlaub in den Bergen

Auch Wald, Wiesen und Berge bereiten nicht nur uns Menschen, sondern auch den Hunden eine Menge Freude. Damit dein Hund den Spaß behält und sich nicht überanstrengt, sollten die Wanderrouten auf sein Leistungsvermögen angepasst sein.

Mach regelmäßige Pausen und biete deinem Hund genügend Wasser an.

Naturbelassene Weg und Berge greifen die Hundepfoten an. Zum Schutz vor Verletzungen, gibt es Hundeschuhe und spezielle Salben.

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