Wie füttere ich meinen Hund richtig?

4.3.2020
·
Ernährung

Heutzutage gibt es viele Alleinfuttermittel für Hunde, was bedeutet, dass du alle Bedürfnisse deines Hundes mit der Fütterung eines Futters abdecken kannst, ohne zusätzliche Ergänzungen füttern zu müssen.

Was auf den ersten Blick einfach klingt, ist auf den zweiten ein sehr komplexes Thema. Denn wichtig ist, dass der Nährstoff- und Energiebedarf deines Hundes vollständig abgedeckt wird. Die Menge und Anteile sind abhängig von individuellen Faktoren, wie Größe, Alter, Konstitution und Energiebedarf deines Hundes.

Woraus besteht ein gutes Futter?

- Kohlenhydraten

(gewonnen aus Getreide, Kartoffeln etc. – Sie sind wichtiger Energielieferant.)

- Fette

(in tierischer und pflanzlicher Form – Sie zählen ebenfalls als Energiequelle)

- Eiweiß/Protein

(Fördern den Aufbau und Erhalt von Muskeln und Bändern)

- Spurenelemente

(z. B. Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Selen und Jod)

- Mengenelemente

(Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor)

- fettlösliche Vitamine:

(A, D3, E und beta-Carotin)

- wasserlösliche Vitamine:

(B, B2, B6, B12, Biotin, Folsäure, Nicotinsäure, Pantothensäure, C, Cholin)

- Ballaststoffe:

(zum Regulieren der Darmtätigkeit und Darmflora)

Die Ausgewogenheit aller Nährstoffe ist ein wesentliches Kriterium für die Qualität des Futters. Es ist nicht nur wichtig, was im Napf ist, sondern auch zu welchem Anteil!

Proteine

Proteine/Eiweiße sind wichtig zur Bildung und Erhaltung von Muskeln, Haut, Haaren und Knochen. Besonders wichtig ist eine hohe Eiweißversorgung für Hunde im Wachstum, damit sich die Muskeln und Bänder entsprechend entwickeln können.

Hochwertiges und gut verdauliches Eiweiß ist also enorm wichtig für Hunde!

Der Rohproteingehalt im Futter sollte wie folgt aussehen:

- 20-25% im Trockenfutter

- mind. 5,5% bei Nassfutter

Die Proteinmenge kann aus Muskelfleisch, aber auch aus Hufen, Federn oder Fell bestehen.

Der Rohproteingehalt alleine sagt nichts über die Qualität und Verwertbarkeit aus.

Als Besitzer sollten wir darauf achten, hochwertiges Futter zu füttern, bestenfalls mit unterschiedlichen Protein-Arten, um Mangelerscheinungen vorzubeugen (Allergiker ausgenommen).

Aber Vorsicht: Zu viel Eiweiß macht unsere Hunde krank und führt zu Nierenproblemen!

Deshalb sollten wir darauf achten, dass unserer Hundefutter bedarfsgerecht und individuell zu den Bedürfnissen unseres Hundes passt.

Hunde mit Nierenproblemen sollten generell proteinarm gefüttert werden.

Vitamine

Sie stärken das Immunsystem und gewährleisten einen optimalen Aufbau von Knochen, Zellen und Zähnen. Vitamine regulieren die lebenswichtige Nährstoffausnutzung.

Auch hier ist die richtige Menge entscheidend. Ein Vitamin-Mangel kann neben stumpfem Fell und Hautveränderungen zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Besonders häufig treten Mangelerscheinungen in der Rohfleischfütterung auf. Bei Alleinfuttermitteln sind meistens alle wichtigen Vitamine im passenden Anteil enthalten.

Durch eine Vitamin-Überversorgung können die Nieren belastet werden. Bei einem Zuviel an fettlöslichen Vitaminen kann es zu schweren Vergiftungserscheinungen kommen. Bei übermäßiger Gabe von Vitaminpräparaten können Reizbarkeit, Knochenschwund oder schwer zu regulierendes Gewicht entstehen.

Mineralstoffe

Vor allem die Mineralstoffe Kalzium und Phosphor sind wichtig für den Skelettaufbau. Kalzium ist zu 98% im Hundeskelett enthalten, Phosphor zu 80%. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung sowie der Muskelaktivität. Phosphor wird bei essentiellen Stoffwechselprozessen benötigt.

Bei Über- oder Unterversorgung kann es zu erheblichen Entwicklungsstörungen im Skelett kommen.

Ein Mangel an Kalzium kann zu Durchblutungsstörungen und allgemeiner Schwäche führen.

Haut- und Haarprobleme treten häufig bei Kupfer- oder Zinkmangel auf.

Magnesium

Magnesium wird von den Enzymsystemen benötigt. Ein Mangel führt – wie bei uns Menschen – zu Muskelkrämpfen und kann Herzmuskelverkalkungen herbeiführen.

Um Über- oder Unterversorgungen sowie Mangelentscheidungen entgegenzuwirken bzw. vorzubeugen, empfehlen wir euch unbedingt auf die Qualität des Futters zu achten. Eine gute Ernährung ist so wichtig, um unsere Lieblinge gesund zu halten und kann andernfalls wirklich schwere gesundheitliche Folgen haben.

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