Entwurmen | Chemiebombe oder sinnvolle Behandlung?

13.2.2020
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Gesundheit

Mit Wurmkuren schützt du deinen Hund vor gefährlichen Parasiten. Schon im Mutterleib kann sich ein Welpe mit den schädlichen Würmern infizieren. Regelmäßiges Entwurmen ist also enorm wichtig, um deinen Hund gesund zu halten und beginnt bereits bei der trächtigen Hündin.

Nach dem Verabreichen der Wurmkur, tötet diese in den nächsten 24 Stunden alle Würmer und deren Entwicklungsstadien im Darm des Hundes ab. Nach dieser Zeit ist der Hund wurmfrei.

Dein Hund kann sich allerdings jederzeit wieder anstecken, indem er neue Wurmeier aufnimmt. Bis diese im Darm angelangt und entwickelt sind, vergehen ca. 4 Wochen.

Möchtest du einen Wurmbefall komplett ausschließen, muss dein Hund alle 4 Wochen entwurmt werden. Dieses Vorgehen empfiehlt sich aber nur für Hunde mit sehr hohem Ansteckungsrisiko, z. B. bei engem Kontakt mit Kindern oder kranken Personen.

Im Normalfall reichen vierteljährliche Entwurmungen bzw. Kotuntersuchung.

Entwurmen von Welpen und Hündinnen

Häufig sind Welpen schon ab der Geburt mit Rundwürmern infiziert. Diese sind in der Muskulatur der Hündin verkapselt und wandern zu den ungeborenen Welpen in die Gebärmutter. Auch nach der Geburt können sie über die Muttermilch übertragen werden und zum Tod der Welpen führen.

Beginnen solltest du mit der Entwurmung, wenn deine Hundewelpen zwei Wochen alt sind und diese dann alle zwei Wochen wiederholen. Die zwei wöchige Entwurmung empfiehlt sich bis zu zwei Wochen nach der letzten Laktation, also der letzten Aufnahme der Muttermilch.

Ein bestimmtes Mittel zum Schutz der Welpen im Mutterleib ist in Deutschland nicht zugelassen. Es gibt jedoch bestimmte Wurmkuren, bei denen der Schutz für die Welpen nachgewiesen werden konnte. Dein Tierarzt wird diese kennen.

Nebenwirkungen

Die enthaltenen Wirkstoffe greifen vornehmlich Strukturen an, die nur in den Wurmorganismen und nicht im Hundekörper enthalten sind. Jede frei verkäufliche Wurmkur wurde zuvor von verschieden Behörden auf Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Sicherheit und Verträglichkeit geprüft und ist unbedenklich nutzbar.

Wurmkuren sind nicht schädlich, sondern ein großer Gewinn für die Gesundheit deines Hundes, nur in selten Fällen kommt es zu geringen Magen-Darm Beschwerden.

Kotuntersuchung als Alternative

Wer nur im Fall eines Wurmbefalls entwurmen möchte, kann vorher eine Kotuntersuchung durchführen lassen, um nur bei positiven Ergebnissen zur Wurmkur zu greifen. Die Kotuntersuchung ist nur aussagekräftig, wenn über drei Tage jeweils 4 Gramm Kot tierärztlich untersucht werden.

Achtung! Bei Welpen sieht das anders aus. Die solltest du immer regelmäßig entwurmen.

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