Hund und Kind aneinander gewöhnen

9.3.2020
·
Haltung

Zuhause bedeutete für deine Fellnase immer nur: du und dein Partner und seine vier Wände und die Welt drehte sich nur um deinen Hund. Aber bald ist es soweit und ein Baby/Kind wird sich das Zuhause mit euch teilen.

Es ist besonders wichtig, frühzeitig damit anzufangen, deinen Hund an das neue Familienmitglied zu gewöhnen. Darunter fallen nicht nur neue Familienmitglieder, sondern auch Kinderwagen, Decken, Spielzeug und das Zimmer. Denn all diese Sachen nehmen nicht nur viel Platz in der gewohnten Umgebung ein, sondern sind oft auch sehr sperrig und können deinem Hund das Gefühl von Enge vermitteln. Damit die ersten Spaziergänge gut klappen, kannst du den Kinderwagen z. B. auch schon mit zu einigen Gassi-Runden mitnehmen. So testest du auch gleich für dich, wie aufwendig die ganze Prozedur ist. Dein Hund kann so ganz einfach lernen neben einem Kinderwagen zu laufen und das ganz ohne Druck.

Wichtig für das Zusammenleben von Mensch und Tier sind bestimmte Regeln.

Regeln im Überblick:

  • Hundebox + feste Liegestelle
  • Respektvollen Umgang lernen
  • Vertrautheit schaffen Kinderausstattung
  • Räume tabuisieren
  • Sauberkeit und Hygiene

Gerade am Anfang, wenn ein Baby oder ein Kind mit in die Familie kommt und ein Hund schon da ist, müssen die beiden sich aneinander gewöhnen. Lege vorher genaue Regeln fest. Darf dein Hund mit auf die Couch/ auf das Bett/ oder sogar in das Kinderzimmer?

Bei manchen Angewohnheiten lohnt es sich, diese zu reduzieren oder mit einem Kommando zu verknüpfen. So darf dein Hund z. B. nur mit Kommando auf die Couch, auf das Bett oder sogar in das Kinderzimmer.

Gerade am Anfang, kann es dazu kommen, dass man den Überblick verliert und einem bei dem Chaos alles über den Kopf wächst. Daher ist eine optimale Vorbereitung sehr wichtig. Auch wenn es bisher keinerlei Probleme mit deinem Hund gab, ist es trotzdem wichtig, dass du vor dem ersten Zusammentreffen einige Vorkehrungen triffst. Diese scheinen für dich auf den ersten Blick drastisch zu sein, werden dich aber extrem in der Anfangszeit dabei unterstützen ein sicheres Gefühl zu haben.

Genau wie wir Menschen, möchte dein Hund sich auch einmal zurückziehen. Darum solltest du bereits vor dem Einzug deines Babys/Kindes dafür sorgen, dass dein Hund die passende Möglichkeit dazu hat. Besonders gut eignen sich dafür festgelegte Liegeplätze oder eine kuschelige Transportbox. Dort kann dein Hund sich prima zurückziehen und weiß, dass er dort ungestört ist. Am besten planst du jeden Tag auch ein paar ruhige Minuten für deine Fellnase ein, in der er Streicheleinheiten und seine zuvor gewohnte Aufmerksamkeit bekommt.

Ansonsten wird dein Hund sich auf Dauer sehr eifersüchtig und zurückgestoßen zeigen.

Mit einem festgelegten Kommando kannst du deine Fellnase auf den bestimmten Rückzugsort schicken und hast ihn so sehr gut unter Kontrolle. Am besten übst du dieses Kommando bereits vorher ausgiebig mit deiner Fellnase und belohnst ihn. Besonders wenn es später mal lauter wird, wenn das Baby/das Kind da ist, wird dein Hund dir für die Ruhe danken.

Das erste Zusammentreffen steht bevor und damit auch die erste wirkliche Prüfung für die beiden. Achte besonders darauf, dass deine Fellnase behutsam auf das Baby/Kind zugeht.

Am besten lässt du deine Fellnase erst einmal ein bisschen schnuppern. Den Geruch sollte er bereits durch vorherige Schnupperaktionen, durch Decken, Kinderwagen und Spielzeug oder einzelne Kleidungsstücke, kennen.

Achte unbedingt darauf, dass das Baby/Kind beim ersten Kontakt nicht weint oder sogar schreit, denn dieses Ereignis kann ansonsten sehr traumatisch für deinen Hund sein und ihm ein negatives Gefühl und sogar Angst vermitteln. Während des ersten ruhigen Kontaktes ist es also super deiner Fellnase ab und zu ein paar Snacks anzubieten. So verbindet dein Hund das Erlebnis mit etwas Tollem und freut sich, dass das Baby/Kind da ist.

Genau wie für deinen Hund, solltest du deinem Kind auch einen Ort der Ruhe bieten. Hierfür eignet sich das Kinderzimmer. Dort sollte dein Hund erst einmal keinen Zutritt haben, weder alleine noch unter Aufsicht. Der Gedanke, dass dein Hund auf das Baby aufpassen möchte, ist zwar zunächst ganz süß, allerdings sollte dein Hund nicht das Gefühl bekommen dies zu müssen. Denn dies kann ganz schnell nach hinten los gehen und jeder Besucher wird angebellt oder angeknurrt. Dein Hund ist nicht mitverantwortlich für das Baby, sondern nur die Familie.

Zum anderen sind dort auch die Spielsachen deines Kindes. Dein Hund kann sehr schlecht unterscheiden, welche Spielsachen wirklich von deinem Baby oder von ihm sind. So kann es schnell passieren, dass alles einmal angeschleckt wird und dein Kind danach greift. Aus hygienischer Sicht solltest du also darauf achten, dass die Spielsachen von deinem Hund und von deinem Kind getrennt aufbewahrt werden. Die Hygiene sollte nicht unterschätzt werden! Gerade Babys/Kinder sind sehr anfällig und haben noch ein schlechtes Immunsystem.


Aber auch dein Kind benötigt wie dein Hund Regeln, um ein schönes Miteinander zu haben.

Es muss verstehen, dass dein Hund ein Lebewesen ist und es auf die Signale und die Körpersprache der Fellnase achten muss. Der Kontakt und das Schmusen sollten nur unter Aufsicht erfolgen, vor allem, wenn es sich um ein Baby handelt. Dein Hund darf nicht angeschrien, bedroht oder ihm am Schwanz gezogen werden. Es ist wichtig, dass das Kind versteht, dass dein Hund liebevoll und mit Respekt zu behandeln ist. Genauso wichtig ist es, dass dein Hund dein Baby/Kind nicht anspringt.

Gerade beim Fressen sollte das Kind wissen, dass es dem Hund nichts wegnehmen darf und dabei noch wegrennen sollte. Dies könnte dein Hund böse auffassen und ihm hinterherrennen und dann bricht eine gewisse Art von Panik aus. Im schlimmsten Fall entwickelt dein Kind eine große Abneigung und Angst gegenüber dem Hund und der Hund verknüpft das Kind mit einem Eindringling in seine ruhige Fressphase. Das gleiche gilt beim Schlafen. Wir alle wissen, dass Hunde sehr viel schlafen, darum solltest du darauf achten, dass dein Baby/Kind deinen Hund nicht in seinem Körbchen stört oder sogar weckt und seinen Rückzugsort respektiert.

Wenn du und deine Fellnase sich erst einmal auf das neue Familienmitglied eingespielt haben, wird es eine lebenslange Freundschaft und einen tollen Spielgefährten haben.

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